Donnerstag, 22. Oktober 2009

Was ist Tierkommunikation?

Die Tierkommunikation ist eine Form der Telepathie zwischen allen Geschöpfen.
Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Telepathie“ ist „Fühlen über eine Distanz“.
Telepathische Kommunikation bezieht die direkte Übertragung von Gefühlen, Absichten, Gedanken, mentalen Vorstellungen, Eindrücken und purem Wissen ein. Tiere kommunizieren offensichtlich durch Körpersprache und ihren eigenen komplexen Sprachen. Aber sie kommunizieren auch durch Telepathie, sowohl untereinander als auch mit Menschen. Menschen erhalten diese Nachrichten je nach dem Grad ihres Zuhörens, ihrer Wellenlänge und ihrer Wahrnehmungsfähigkeit den Tieren gegenüber. Kinder werden bereits geboren mit der Fähigkeit zum telepathischen Kommunizieren mit Menschen und anderen Arten. Menschen in unserer Gesellschaft werden generell darauf sozialisiert, verbale Sprache zu benutzen, da dies die akzeptierte und „höhere“ Art der Kommunikation ist. Gleichzeitig werden sie entmutigt, Gedanken und Gefühle unserer Mitmenschen oder anderer (Tier)Arten direkt zu erhalten. Wir werden außerdem darauf konditioniert zu glauben, dass Tiere generell dem Menschen untergeordnet sind in ihren Fähigkeiten zu denken, fühlen und nicht instinktiv gelenkte Entscheidungen zu treffen. So lernen wir, uns selbst zu entfernen von gegenseitiger und gleichgestellter Kommunikation mit ihnen. Menschen, die sensibel, empfänglich und aufmerksam sind, können die Fähigkeit, mit anderen Arten mental zu kommunizieren, wiedergewinnen, wieder entwickeln oder verbessern. Es unterscheidet sich in nichts von einer Herz-zu-Herz Verbindung mit einem anderen Menschen, wenn beide wirklich dem anderen zuhören und einander verstehen.
Vielleicht ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie zeitgleich mit einem Menschen den gleichen Gedanken hatten. Oft treten diese Zeichen bei sehr innigen Verbindungen auf.
Viele von uns wenden die telepathische Kommunikation im alltäglichen Leben an, ohne sich dessen bewusst zu sein.
So kommen wir nach Hause und wissen, noch bevor wir die Tür geöffnet haben, dass es unserem Tiergefährten nicht gut geht; oder wir spüren, dass einem geliebten Menschen etwas passiert ist. Die Katze, die sonst jeden Morgen pünktlich zum Fressen kommt, kommt nur an dem Morgen nicht nach Hause, an dem sie zum Tierarzt soll.
Wir erhalten die Sichtweise des Tieres, seine Gefühle, Wahrnehmungen und Einstellungen, indem wir ihm Fragen stellen und zuhören, was sie denken, fühlen oder sich vorstellen.
Diese direkte Kommunikation kann eine völlig neue Einstellung und Bindung zum Tier und/oder den Problemen mit ihm ermöglichen und wie mit ihnen umgegangen werden sollte.
Unsere Tiere sind sehr dankbar, wenn die Menschen ihre Sichtweisen verstehen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Tierkommunikation eine gute Hilfe bei folgenden Themen sein kann:
- ein Tier verhält sich anders als sonst, ohne ersichtlichen Grund
- ein Tier hat Schmerzen
- ein Tier hat Angst
- passen Halter und Tier zusammen
- bevorstehende Ereignisse wie Operation, Umzug oder Trennung
- Ratschläge oder Vorlieben der Ernährung
- Gleichgewicht der Körperenergie wiederherstellen

Die Autorin dieses Beitrags praktiziert selber Tierkommunikation in Ihrer Praxis:
www.gesunde-katzen.de

Tierkommunikation erlernen können Sie z.B. hier:
www.rabenluft.de

von Heike-Annette Krüger

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