Freitag, 27. November 2009

Schüssler Salze

Die Schüssler Salz Therapie, auch Biochemie genannt, ist gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden und beschäftigt sich mit der Gesamtheit der chemischen Vorgänge in der belebten Natur.
Sie wurde von dem Oldenburger Arzt und Homöopath Wilhelm Heinrich Schüssler (1821 bis 1898) entwickelt. Diese Heilmethode beruht auf der Erkenntnis, dass für die lebenswichtigen Funktionen des Organismus bestimmte Mineralstoffe notwendig sind. Im menschlichen Organismus gewährleisten die Mineralsalze, die als anorganische Bestandteile im Blut und in den Geweben (Muskeln, Sehnen, Knorpel, Knochen etc.) in unterschiedlicher Menge und Zusammensetzung vorhanden sind, den Aufbau sowie die regelrechte Funktion des Körpers. Die Muskeln bestehen beispielsweise hauptsächlich aus Kalium, Magnesium und Eisen, die Knochen aus Calcium fluoratum und Calcium phosphoricum, der Knorpel aus Natrium chloratum und das Bindegewebe aus Calcium phosphoricum und Silicea.

Im Rahmen seiner Untersuchungen hat Dr. Schüssler zwölf besonders wichtige Mineralsalzverbindungen im menschlichen Organismus festgestellt. Schüssler analysierte die einzelnen Körpergewebe sowie die Asche Verstorbener (bei der Verbrennung menschlicher Leichen bleibt nichts anderes übrig als die Salze, aus denen der Organismus besteht), wobei er entdeckte, dass je nach Krankheit die Verteilung der einzelnen Mineralstoffe nicht ausgewogen war bzw. Mineralien fehlten. Er meinte, dass alle Krankheiten auf ein Defizit an eben diesen lebensnotwendigen Mineralsalzen zurückzuführen seien. Also müssen im Krankheitsfall die fehlenden Salze zugeführt werden. Schüssler nennt die zwölf "Salze des Lebens", aus denen der Körper hauptsächlich besteht, auch Funktionsmittel, da sie die gestörten Funktionen im Organismus wieder regulieren.
Sein Verständnis von der Entstehung von Krankheit und deren Behandlung war untermauert von den neuesten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen seiner Zeit. Der Zellularpathologe Rudolf Virchow vertrat die Anschauung, dass alles Leben - auch die pathologischen Vorgänge - auf die Tätigkeit der Zellen zurückzuführen seien, er definierte Krankheit als Störung der physiologischen Stoffwechselvorgänge in der Zelle. Auf der Suche nach einer "scharf begrenzten Therapie" gelangte Schüssler durch seine Studien zu der Überzeugung, dass nur zwölf physiologische Funktionsmittel ausreichten, um dasselbe zu erreichen wie die Homöopathie mit ihrer ständig zunehmenden Anzahl von Mitteln.

Wirkungsweise
Krankheit entsteht durch eine Funktionsstörung der Zelle aufgrund eines Mineralstoffmangels entsteht( laut Schüssler), muss das fehlende Mineralsalz zugeführt werden, um Heilung zu erreichen - allerdings nur in kleinsten Gaben und in verdünnter Form.
Die Schüssler Salze werden nach Regeln der Homöopathie aus den für den Organismus lebenswichtigen anorganischen Mineralstoffen hergestellt.
Häufig ist auch bei ausreichender Mineralstoffzufuhr von außen ein Mineralstoffdefizit in der Zelle zu beobachten. Das kann viele Gründe haben: Wenn z. B. Transportvorgänge an der Zellmembran gestört sind, kann trotz eines Mineralstoffüberflusses im Blut ein Mineralstoffmanko in der Zelle entstehen. Auch durch die Verabreichung von Mineralsalzen als Nahrungsergänzungspräparate lässt sich nicht immer ein Mangel an Mineralstoffen in der Zelle nicht beheben.
Während in der Homöopathie die Mittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt werden, erfolgt in der Biochemie die Mittelwahl aufgrund der physiologischen Vorgänge im menschlichen Organismus, d. h. die biochemischen Funktionsmittel werden nach funktionellen Gesichtspunkten ausgewählt. Aus der Anamnese, dem Symptomenbild und dem Verlauf der Erkrankung lässt sich schließen, welches bzw. welche Mineralsalze im Mangel sind und substituiert werden müssen, um die Funktionsfähigkeit der Zelle, des Zellverbandes und schließlich der einzelnen Organe wieder herzustellen.

Gemäß seinem Leitsatz "Die im Blute und in den Geweben vertretenen anorganischen Stoffe genügen zur Heilung aller Krankheiten, die überhaupt heilbar sind." behandelte Schüssler jahrzehntelang erfolgreich alle Krankheiten ausschließlich mit potenzierten anorganischen Salzen.
Die Dr. Schüßler-Mineraltherapie greift aber nicht nur tief in das körperliche Geschehen ein. Sie fördert zugleich eine Veränderung des Bewußtseins. Auf der feinstofflichen Ebene wirkt sie auf Psyche und Geist. Sie löst Starren und Blockaden auf und bewirkt Heilung von innen her.
Krankheit
Das innere Milieu wird durch den seelischen Zustand beeinflusst. Durch Angst, Ärger, Verdruss, Traurigkeit und Wut wird das Immunsystem geschwächt und der Übersäuerung Vorschub geleistet. Übersäuerung ist die Grundlage vieler Krankheiten, bzw. dem Eintritt von Krankheitskeime. Krankheit beginnt schon lange vor dem Zeitpunkt, wo Schmerzen spürbar oder Bakterien und Viren nachweisbar werden.
Traurigkeit, Wut, Ärger und seelischen Druck führen zu erhöhter Muskelspannung und verstärkter Säureproduktion. Um diese wieder abzubauen und Säure auszuscheiden, werden Mineralstoffe benötigt. Ist der tägliche Stress, Angst und Druck gegeben, dann ist auch die Aufnahmefähigkeit der Mineralstoffe reduziert. Es kommt also bei gleichzeitig erhöhtem Bedarf zu einer geringeren Versorgung.

Ernährung
Bekommen unsere Tiere keine ausgeglichene und gehaltvolle Ernährung, so kommt es zu Mangelerscheinungen. Wir unterscheiden in Nahrungsmittel und Futtermittel. Viele Futtersorten heute füllen den Magen und Darm, doch eine Ernährung des Körpers findet im Sinne der Stärkung der Lebenskräfte nicht statt. Viele Futtermittel haben einen hohen Sättigungswert, aber kaum lebenswichtige Stoffe.
Die Nahrung sollte reich an Vitalstoffen sein. Trotzdem haben viele Tiere Probleme vollwertige Nahrung zu verdauen, da sie sehr lange mit minderwertiger Nahrung gefüttert wurden.

Strahlenbelastung
Auch unsere Tiere sind immer mehr Strahlungen ausgesetzt, dadurch kann es zu Störungen im energetischen Haushalt kommen.

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