Montag, 13. September 2010

Sterbebegleitung für Tiere





Sterbebegleitung für Tiere

Wenn wir mit Tieren leben gehört auch der Prozess des Abschiednehmens und Loslassens der uns anvertrauten Wesen dazu.Der gemeinsame Lebensweg führt,durch die kürzere Lebensdauer von Tieren, eben auch zur Auseinandersetzung mit dem Tod. Auch im Sterbeprozess können wir Ihnen helfen und ihre Bedürfnisse erfüllen.

Da viele Tierhalter mit diesem Thema überfordert sind, möchte ich an dieser Stelle ein paar Hilfen anbieten.

Da ist zum ersten die Frage "Wann ist es denn soweit, dass ein Tier gehen möchte?" Das muss natürlich von Fall zu Fall individuell entschieden werden. Aber ein Aspekt wäre, wenn es noch frisst und trinkt und noch herum laufen kann, ist der Zeitpunkt noch nicht gekommen.Geben Sie ihm zu fressen was immer er mag, außer natürlich schädliche Nahrung, die seinen Zustand verschlechtern würde.

Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker über Ihr Tier, denn es gibt ätherische Öle, homöopathische Mittel oder Bachblüten, um die letzte Zeit des Tieres zu erleichtern.

Nutzen Sie auch die Chance sich mit dem Thema Tod auseinander zu setzen. Denken Sie über Reinkarnation nach und seien Sie bereit das Tier loszulassen. Loslassen können Sie z.B. wenn Sie vor dem Tier folgendes aussprechen:
In Liebe lasse ich Dich los. Du hast die Freiheit zu gehen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Tierkommunikation.Die Tierkommunikation im Sterbeprozess oder auch nach dem Tod ist eine Möglichkeit für Mensch und Tier, sich auf den bevorstehenden Abschied vorzubereiten. Vielleicht wünscht sich das Tier noch etwas von seinem Menschen, oder es hat eine Botschaft für ihn. Tiere erleben ihren Tod anders als Menschen. Sie verstehen und akzeptieren den natürlichen Rhythmus des Lebens, ihr eigenes Sterben eingeschlossen. Der Abschied kann für Mensch und Tier ein sehr liebevolles und friedliches Ereignis werden.

Auch Reiki von Ihnen gegeben oder durch einen Reiki praktizierenden Menschen ist eine sanfte und effektive Methode für den Übergang.

Und seien Sie auch sanft zu sich selbst. Es hilft weder Ihnen noch Ihrem Tier, wenn Sie nicht mehr schlafen und zu wenig oder schlecht essen.Erinnern Sie sich an die schönen Momente mit Ihrem Tier, auch dadurch können Sie innere Ruhe finden.

Am Todeszeitpunkt selbst ist es wichtig so ruhig wie möglich zu bleiben um dem Tier den Übergang leicht zu machen. Vielleicht sprechen Sie auch ein Gebet oder das Mantra Om Mani Padme Hung Hri, was ja schon an anderer Stelle hier im Blog erklärt wurde.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Diese Suchmaschine schützt den Regenwald

Worum geht es bei Ecosia?

Ecosia ist eine umweltfreundliche Suchmaschine, die von Yahoo, Bing und dem World Wide Fund For Nature (WWF) unterstützt wird. Ecosia funktioniert im Grunde wie andere Suchmaschinen, jedoch spendet Ecosia mindestens 80% der Sucheinnahmen an ein Regenwaldschutzprojekt des WWF.

Dadurch können die Nutzer mit jeder Suchabfrage etwa zwei Quadratmeter Regenwald retten – ohne auch nur einen einzigen Cent zu bezahlen. Weiterhin laufen alle Ecosia-Server mit Ökostrom und erzeugen somit keinerlei CO2-Emissionen. Wenn Sie Ecosia als Suchmaschine verwenden, machen Sie Ihre Websuchen grün.


Dienstag, 6. April 2010

Giftpflanzen II

Mistel (Beeren):
Erbrechen, Durchfall, starker Durst, Fieber, Herzrhythmusstörungen, Krämpfe, Lähmungen

Narzisse (Zwiebel):
Durchfall, Erbrechen, Krämpfe, Lähmungen

Philodendron:
Rötungen, Schwellungen von Schleimhaut und Zunge, Speicheln, Unfähigkeit Nahrung aufzunehmen, Erbrechen, Durchfall, Lähmungen, Muskelzittern, Krämpfe

Sadebaum/ Stinkwacholder:
Erbrechen, Durchfall, Muskelkrämpfe

Gefleckter Schierling:

Muskelschwäche, Muskelzittern, Puls erst langsam, dann schneller Puls, Krämpfe, Lähmungen

Gemeiner Seidelbast:
Entzündung und Geschwüre Schleimhäute und Haut, Rachen, Magen-Darm Entzündung, Nierenentzündung

Stechpalme:
Übelkeit, Erbrechen, starker Durst, Schläfrigkeit

Yucca Palme:
Schleimhautreizung, Hämolyse, Speicheln, Erbrechen, Bewegungsstörungen, Blutungen

Wolfsmilch:
ZNS Störungen, Leberschädigung, Magen-Darm Entzündung, blutiger Durchfall, Erbrechen, Kolik, Taumeln, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, blutiger Harn, bei Augenkontakt Bindehautentzündung, Hornhautentzündung

Wunderbaum (Samen):
blutiger Durchfall, Fieber, Krämpfe, Taumeln

Goldregen:
Reizung Maul, Magen-Darm Krämpfe, Erregung, Muskelkrämpfe, Lähmungen

Giftpflanzen I

Adonisröschen:
Erbrechen, Kolik

Blauer Eisenhut:

Unruhe, Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Kolik

Tollkirsche:

Tachykardie, Tobsucht, Durst, trockene Schleimhäute

Engelstrompete:
Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Herzrhythmusstörungen, Erregung oder Depression

Efeu:
Speichelfluß, Teilnahmslosigkeit, Zittern, Nervosität, Schleimhautreizungen

Hanf:
Hämolyse, Schleimhautreizungen, Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen

Maiglöckchen:
Erbrechen, Durchfall, Herzrhytmusstörungen, Benommenheit, blasse Schleimhäute

Zwiebel:
(nur bei großen Gaben)
Durchfall, Ikterus, Anämie

Schwarzbeerige Zaunrübe:
Durchfall, erbrechen, Tachykardie (Hund), Dyspnoe (Pferd), Festliegen (Pferd)

Hortensie:
Magen-Darm Entzündung, Durchfall, Zittern, Schwanken

Lupine:
Magen-Darm Entzündung, Nieren- und Leberschäden, Benommenheit, Mattigkeit, Lähmungen

Giftige Pflanzen für Tiere

Man kann die Pflanzen nicht grundsätzlich in nützliche und giftige Pflanzen einteilen. Potenziert helfen einige Pflanzen bei Krankheiten, aber frisch eingenommen und in bestimmten Mengen können sie zu Vergiftungen führen. Der Fingerhut ist als Digitalispräparat sehr nützlich, aber frische Blätter können mit 100 – 200g tödlich wirken beim Pferd.

Viele Tiere vermeiden automatisch die Aufnahme von Giftpflanzen, aber immer wieder kommt es vor, dass Tiere auch giftige Pflanzen aufnehmen. Deshalb ist es wichtig die Giftpflanzen zu kennen und aus der Umgebung von Tieren zu entfernen. Weiterhin ist es wichtig bei Einsatz von Heilpflanzen genau darauf zu achten, ob diese auch für das Tier Anwendung findet.

Wirkung:
Die meisten Giftpflanzen zeigen nach der Einnahme beim Tier Erbrechen, Durchfall, Kreislaufproblematiken.

Genauere Informationen kann man unter www.vetpharm.unizh.ch abfragen. Dort sind die Pflanzen gelistet mit den Symptomen, Pflanzenanteilen, Mengen und Stoffen die giftig wirken.

Homöopathie für Tiere


Similia similibus curentur:
Man heile Ähnliches mit Ähnlichem.

Das ist die Grundidee der Homöopathie.

Die Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet.
Er machte vor allem Eigenversuche um die Mittel in ihrer Wirkung zu testen und erstellte dann entsprechende Anwendungsbereiche auf.

Homöopathische Mittel wurden durch Arzneimittelprüfungen am Gesunden gefunden. Der Gesunde bekam einige Zeit die Ursubstanz verabreicht und die Symptome, die er entwickelte, wurden penibel aufgezeichnet. Dadurch entstanden die verschiedenen Arzneimittelbilder. Anhand dieser Bilder kann der Therapeut das passende oder ähnliche Mittel wählen, das den Symptomen und Befindlichkeiten des Patienten am ähnlichsten ist. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Patienten angeregt und er kann sich selbst helfen.
Was sich beim Menschen bewährt hat, kann leicht auf das Tier übertragen werden.
Um das richtige homöopathische Arzneimittel zu finden, muss der Therapeut möglichst viele Symptome des erkrankten Tieres sammeln und dann das passende Medikament wählen. Dabei spielen Verhalten, psychische Besonderheiten, Ängste, Krankheitssymptome, Tag- oder Nachtzustände, Vorerkrankungen, Impfzustände, Vorbehandlungen etc. eine wichtige Rolle, Ausscheidungen, Appetit, Geruch; alles wird gesammelt und ausgewertet. Das andere Standbein neben der Arzneimittelprüfung ist die Intuition und Erfahrung des Therapeuten.
Homöopathische Heilmittel stammen aus dem Tier- und Pflanzenreich oder werden aus Mineralien gewonnen. Diese Grundsubstanzen werden potenziert, d.h. sie werden auf eine bestimmt Art verdünnt.
Auf ein Teil Grundsubstanz kommen 9 Teile Wasser oder Milchzucker. Diese 10 Teile werden dann 10mal geschüttelt oder verrieben. Das wäre dann eine D1 Potenz. Ein Teil D1 wird dann wieder mit 9 Teilen Wasser oder Milchzucker geschüttelt oder verrieben, so entsteht die D2-Potenz, und so weiter.
Zum Einsatz kommen homöopathische Potenzen von D1 bis C 2000. Ab der D30 spricht man von Hochpotenzen. Je höher die Potenzen sind, desto mehr Energie und desto weniger Grundsubstanz ist in dem Mittel vorhanden. Homöopathie ist eine energetische Therapie, die schon vielen Menschen und Tieren geholfen hat.
Die Niedrigpotenzen werden bei akuten Krankheitsfällen eingesetzt und die Hochpotenzen (ab D100) bei chronischen Gegebenheiten.
In manchen Fällen kann es zu so genannten Erstverschlimmerung kommen, d.h. die Symptome verschlimmern sich zunächst, bevor eine Heilung eintritt. Dies wird positiv bewertet, denn es gilt als Zeichen dafür, dass das Mittel anschlägt. Wenn die Erstverschlimmerung allerdings zu massiv auftritt, sollte das Mittel abgesetzt werden und Kontakt zum Therapeuten aufgenommen werden.
Homöopathische Mittel werden in Form von Globulis, Tabletten, Tropfen, Verreibungen oder Salben verabreicht. Die homöopathischen Mittel sollten mit der Mundschleimhaut in Kontakt kommen, dann können sie vom Körper am besten aufgenommen werden. Der Therapeut kann auch homöopathische Mittel injizieren.
Die Therapiedauer ist sehr unterschiedlich und wird immer mit dem Therapeuten abgesprochen.
Um den zurzeit herrschenden gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, nun folgender Hinweis: Die Homöopathie ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Lehrmedizin nicht anerkannt.

Mittwoch, 17. Februar 2010

HD und Spondylose bei Hunden



HD und Spondylose bei Hunden

Beide Erkrankungen sind kein Todesurteil für Ihren Hund.
Neben schulmedizinischen Methoden wie Operationen, neuem Hüftgelenk, Cortison und Schmerzmitteln gibt es eine Vielzahl von naturheilkundlichen Mitteln und Methoden.

Die bestehende Erkrankung kann zwar nicht rückgängig gemacht werden, aber oft können mit Homöopathie, Kräutern oder sogar nur mit Futtergänzungen die Schmerzen und Lahmheiten aufgehoben werden.

Aus Sicht der ganzheitlichen Medizin sind sowohl die Hüftdysplasie als auch die Spondylose immer auch Folgen von Störungen des Verdauungsapparates, so muss auch dies mitbehandelt werden.

Die naturheilkundlichen Methoden verbessern das umliegende Gewebe, so dass dieses teilweise die Funktion der betroffenen Gelenke übernehmen kann und sie lindern die Entzündungen im Bewegungsapparat.
Wägen Sie die Möglichkeiten der Behandlungen ab und informieren Sie sich auch bei einem Tierheilpraktiker in Ihrer Nähe.


Britta Endemann, Naturheilpraxis für Tiere, Witten
www.gesunde-hunde.de